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 Eltern – das Fundament für die Zukunft der Kinder

Eine Imagekampagne zur Aufwertung der Elternschaft

  

Warum eine Imagekampagne für Eltern? Warum Elternschaft aufwerten? Die Wertschätzung von Eltern ist in unserer Gesellschaft nicht mehr vorhanden, im Gegenteil, der Slogan der 68-er Generation, „Traue niemanden über 30!“, wurde zur gesellschaftlichen Maxime. Dieser Slogan war ein Misstrauensantrag gegenüber Eltern und jeglichen Autoritätspersonen. Eltern wird seither mit Skepsis und Misstrauen begegnet. Wenn aber ein Kind einer Familie verhaltensauffällig ist, sind die Schuldigen schnell gefunden – das Elternhaus. Die Bevölkerung ist seit Jahrzehnten der Propaganda der individuellen Selbstverwirklichung ausgesetzt, nach der sich Frau und Mann nur im Beruf verwirklichen und glücklich werden könnten. Die Unabhängigkeit und Emanzipation von Frau und Mann wurde zum obersten Ziel erklärt, wobei beide Geschlechter als „natürliche“ Konkurrenten gesehen werden. Kinder stiften zwar Nutzen, sie seien aber „Karrierekiller“ und Belastung für die Familie. Dass viele, vor allem gebildete Frauen, in dieser gesellschaftlichen Atmosphäre keine Kinder haben wollen, sollte nicht überraschen.

Die Familienforschung sieht als Erklärung für den Wandel der Familie die Individualisierung der Lebensformen, d.h. die Loslösung des Menschen von seinen Bindungen, Normen und Standards. Das Wissen, dass die Familie und Eltern Basis und Sprungbrett für die Kinder sind, ist nicht mehr im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Eltern (einschließlich Großeltern) werden für die Entwicklung des Kindes als nicht mehr bedeutend erachtet.

Die Politik vermittelt uns, dass ein Kind von einer beliebigen Anzahl wechselnder Personen betreut werden kann. Die Vorstellung einer engen, verlässlichen Beziehung als wichtigste Grundlage der Kindheit wird bestritten oder herabgewürdigt. Durch diese Politik wurden das so wichtige Vertrauen und die Beziehung zwischen den Generationen zerstört, mit verheerenden Folgen! Eine Familie mit zwei oder mehr Kindern gerät rasch in die Armutsfalle. Des Weiteren hat die Häufigkeit psychischer Erkrankungen bei Jugendlichen rasant zugenommen. Die Häufung der Jugendprobleme steht in einem direkten Zusammenhang mit der Zersplitterung der familiären Beziehungen.

Die Regierung versucht durch mehr Familienfreundlichkeit, Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf der gesellschaftlichen Entwicklung entgegenzuwirken. Aber Familienfreundlichkeit reicht nicht aus, Wahlfreiheit ist nicht die Lösung und die Vereinbarkeit kein Programm.

Das Humanvermögen und die zentralen Werte werden in der Familie geschaffen und weitergegeben. Eltern sind daher die Träger und primären Vermittler dieser Werte. Deshalb muss der Wert und die Bedeutung der Eltern für die Entwicklung der Kinder wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

Josef Gundacker, Leiter des Familienforums Österreich

PS: Lesen Sie über die Imagekampagne und das Projekt 2020 im Anhang

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Imagekampagne 2013.pdf)Imagekampagne 2013.pdf[ ]646 Kb
Diese Datei herunterladen (Projekt Familie 2020.pdf)Projekt Familie 2020.pdf[ ]218 Kb
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