Warum die „Homo-Ehe“ die Ehe völlig entwertet

Kommentar von Josef Gundacker

Sozialminister Alois Stöger drängt laut ORF-Bericht vom 12. August, auf die Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Sein Argument: „Die Menschen sollten selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Wenn einander zwei Menschen lieben, hänge es nicht vom Geschlecht ab.“  Leider gibt es zu viele Menschen, die regelmäßig autonome Fehlentscheidungen treffen und die Schuld auf die Gesellschaft abschieben.  Selbstbestimmte und unverbindliche Lebensstile, die ihre  sexuellen Neigungen ausleben und jede Versuchung auskosten, enden fast immer  in einer zerstörten Liebe und Beziehung. Dazu kommt, dass sexuelle Beziehungen häufig ausgenutzt und missbraucht werden. Das Grundrecht auf die freie Entscheidung wird dann als Rechtfertigung für triebhafte Neigungen benutzt.

Nach Ansicht des Sozialministers gibt es immer noch 32 Unterschiede zwischen einer „heterosexuellen“ Ehe und der für homosexuelle Paare möglichen Eingetragenen Partnerschaft. Große fundamentale Unterschiede in der Qualität von natürlichen Ehen und homosexuellen Beziehungen wird es allerdings immer geben. Da hilft auch ein Ändern der Gesetzeslage nichts. Auch in Zukunft werden zwei homosexuelle Männer kein Kind zeugen können, ohne sich eine Mutter „auszuleihen“ um sich das Kind zu kaufen! So etwas ist nicht Liebe, sondern ein Handel! Die Verschiedenartigkeit von Mann und Frau dient dazu, sich einander zu ergänzen und Leben und Liebe zu vermehren. Eine homosexuelle Liebe hat aber immer ein Ablaufdatum, die Eltern –Kind Beziehung hat keines, sie besteht ewig.  Eine Gleichstellung der Ehe für homosexuelle Paare ist daher gar nicht möglich ohne die Ehe völlig zu entwerten.

Ja, Menschen sollen selbst entscheiden, wie sie leben wollen. ABER eine Politik, die Verantwortungslosigkeit, Narzissmus und Egoismus fördert, stärkt nicht die Autonomie und Mündigkeit von Eltern, sondern schwächt sie. Offensichtlich sind Herrn Stöger fragwürdige Interessen und als „Bedürfnisse“ getarnte Privilegien wichtiger als die Anliegen der Mehrheit der Familien.