Die christliche Morallehre braucht einen Quantensprung

Die christliche Morallehre geht vom Naturrecht aus und ahndet daher Verstöße gegen das Naturrecht. Sie hat aber ein sehr unklares Verständnis vom Wesen der Liebe und ihrer aufbauenden bzw. zerstörerischen Kraft. Das Naturrecht beschreibt einen SOLL-Zustand, ein Ideal, wie sich aber der Mensch von seinem unreifen IST-Zustand zum SOLL Zustand entwickeln kann, beschreibt es nicht.

Seitdem ich begonnen habe mich mit den Gender-Theorien und ihrer Weltanschauung zu befassen, habe ich viele Artikel und Bücher gelesen und viele Gespräche geführt. Ich bemerkte bald, dass die Diskussionen meist sehr oberflächlich geführt werden. Ich habe mich gefragt, warum die Kirche, die den Anspruch erhebt die „ganze Wahrheit“ zu haben, diese nicht glaubhaft kommunizieren kann, bzw. auf Kernfragen und Probleme von Menschen oft nur ausweichende Antworten zu geben fähig ist.

In der allgemeinen öffentlichen Diskussionen wird, ohne tiefer nachzudenken, über die Werte unserer demokratisch, pluralistischen Gesellschaft gesprochen, wobei die Gefahren für die Demokratie, je nach ideologischer Position, in der Gender Ideologie, der Islamisierung oder im Rechtspopulismus gesehen werden. Die europäischen Werte und ihr christliches Erbe werden allerdings nicht durch die billige hedonistische Popkultur oder die Islamisierung als solche bedroht, sondern vielmehr durch die Tatsache, dass die Primärbindung zum Ursprung, zu Gott, als weniger wichtig erachtet wird. Die menschliche Frage nach dem Sinn und nach Gott wird meist als nicht sehr wichtig abgetan.

Der Mensch wird in der Soziologie und den Naturwissenschaften vorwiegend aus materialistischer Sicht betrachtet, als ein denkendes Tier mit unbegrenzten Fähigkeiten und edel durch Vernunft. Ethische Handlungsmaßstäbe wurden der individuellen Urteilfähigkeit überlassen und damit der momentanen Befindlichkeit und Beliebigkeit preisgegeben. „Alles ist relativ, nix is fix“ wurde zum Slogan einer ganzen Epoche. In unserer liberalen, pluralistischen Gesellschaft wird Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit betont. Wir sind aber doch zutiefst unfrei, ungleich und handeln oft ungerecht. Diese Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit zieht sich durch die gesamte Geschichte hindurch. Von dieser Diskrepanz sind auch religiöse Menschen betroffen, was sich in vielen familiären Konflikten äußert.

Die kirchliche Sexualmoral unter Dauerkritik

Die christlichen Kirchen mussten ihrerseits im letzten Jahrhundert einen völligen Glaubwürdigkeitsverlust in Sachen Sexualmoral hinnehmen. Dies liegt einerseits an den bekannt gewordenen Missbrauchsfällen christlicher Würdenträger, allerdings auch darin, dass viele Aussagen der katholischen Morallehre unverständlich, unkonkret, sogar widersprüchlich sind. Die pseudowissenschaftlichen Botschaften von der Selbstverwirklichung und der „freien Liebe“ waren da schon attraktiver und ansprechender. Die kath. Morallehre handelt von Normen und Geboten und verteidigt diese als gottgegebene Wahrheit. Sie begründet die Morallehre mit dem Naturrecht und ahndet daher Verstöße gegen das Naturrecht. Sie hat aber ein sehr unklares Verständnis vom Wesen der Liebe und ihrer aufbauenden bzw. zerstörerischen Kraft.  In dieser Verunsicherung  liegt die Ursache, dass christliche Familien genauso zerbrechen wie Nicht-christliche. Das Naturrecht beschreibt einen SOLL-Zustand, ein Ideal, wie sich aber der Mensch von seinem unreifen IST-Zustand zum SOLL Zustand entwickeln kann, beschreibt es nicht.

Als Folge der Infragestellung aller traditionellen und christlichen Werte und damit der Verunsicherung der gesamten Gesellschaft sind die eheliche Beziehung und die Eltern – Kind Beziehung so leicht lösbar geworden. Das Resultat ist eine sprunghafte Zunahme der Scheidungen und Trennungen. Durch den Verlust der Bindung zum Ursprung, zu den Eltern und zur Familie, ist auch der Rahmen für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder verloren gegangen. Bricht die Infrastruktur familiärer Bindungen einmal zusammen, hilft die beste Bildung nichts, um zerstörte Beziehungen wieder herzustellen und das Vertrauen ineinander wieder zu erlangen.

Katholische Theologen sagen, dass die Gebote Gottes, nach denen sich die katholische Morallehre im Einzelnen gestaltet, keine Verbote, sondern Ausdruck und Aufruf zu einer großen Bejahung sind. „Wir könnten auch sagen, dass das Antlitz Gottes, das der Inhalt dieser Kultur des Lebens, der Inhalt unseres großen Ja ist, in den zehn Geboten zum Ausdruck kommt, die keine Bündelung von Verboten sind, in denen nur das Nein zum Ausdruck käme, sondern die in Wirklichkeit eine große Lebensvision aufzeigen“(Benedikt XVI., 8. Januar 2006).  Solche Aussagen katholischer Geistlicher dienen eher der Beruhigung eigenen Gewissens, als einer echten Hilfestellung für Menschen mit oft komplizierten Beziehungsproblemen.  Was hilft eine Bejahung, wenn eine menschliche Beziehung in Trümmern liegt?

Der Mensch – Abbild des liebenden Gottes?

Die Kirche bezieht sich in ihrer Lehre auf den biblischen Schöpfungsbericht und Apostolische Schreiben wie: FAMILIARIS CONSORTIO – Der Mensch, Abbild des liebenden Gottes

Gott hat den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis erschaffen: (vgl. Gen 1,26f.) den er aus Liebe ins Dasein gerufen hat, berief er gleichzeitig zur Liebe. „Gott ist Liebe“ (1 Joh 4,8) und lebt in sich selbst ein Geheimnis personaler Liebesgemeinschaft. Indem er den Menschen nach seinem Bild erschafft und ständig im Dasein erhält, prägt Gott der Menschennatur des Mannes und der Frau die Berufung und daher auch die Fähigkeit und die Verantwortung zu Liebe und Gemeinschaft ein (vgl. Gaudium et Spes, 12). Die Liebe ist demnach die grundlegende und naturgemäße Berufung jedes Menschen.

Die katholische Theologie erklärt, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat und sie gesegnet hat, damit sie ein Fleisch werden und das Leben weitergeben (vgl. Gen 1,27-28; 2,24). Der Mann und die Frau sind ,,füreinander“ geschaffen, heißt es im Katechismus der Katholischen Kirche und „In der Ehe vereint Gott sie so eng miteinander, dass sie, ,,nur ein Fleisch bildend“ (Gen 2,24), das menschliche Leben weitergeben können.

Die Frage muss gestellt werden: Sind die ersten Menschen „ein Fleisch“ geworden und konnte Gott die Ehe tatsächlich segnen? Genau genommen sind die ersten Menschen zwar „ein Fleisch“ geworden, worauf sie Kain und Abel das Leben gaben. Sie sind aber nicht zum Bilde Gottes geworden. Adam und Eva konnten offenbar keine Liebesgemeinschaft mit Gott und als Paar errichten, denn ihre Persönlichkeit, ihre Einheit zwischen Geist und Körper war zutiefst gespalten.  Christliche Theologen verstehen das göttliche Ordnungsprinzip, wonach der Mensch als Mann und Frau und zum Abbild Gottes geschaffen wurde.  Sie haben aber ein sehr vages Verständnis warum der Mensch seine Berufung, als Mann und Frau zum Abbild Gottes zu werden, nie erfüllen konnte!

Das Ziel und die Bestimmung des Menschen werden in dem biblischen Satz ausgedrückt: ,,Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde!“ (Gen 1,28). Katholische Theologen differenzieren meist nicht zwischen „Seid fruchtbar“ und „vermehret euch“. Sie treffen keine Aussagen darüber was „fruchtbar sein“ bedeutet. Die körperliche, sexuelle Reife kann doch nicht die einzige Voraussetzung für die Vermehrung und Elternschaft sein? Die Reife der Persönlichkeit und des Herzens sind eine Grundvoraussetzung für eine gute und erfolgreiche Weitergabe des Lebens. Damit sich der Mensch zu einer reifen Persönlichkeit entwickeln kann, also „fruchtbar“ wird, hat Gott ihm Freiheit und Verantwortung gegeben. Was ist aber die menschliche Verantwortung in Bezug auf Gott und auf den Nächsten? Die Bibel spricht vom grundlegenden Lebensprinzip, dem Prinzip von Säen und Ernten oder dem Prinzip des Gebens und Nehmens. Wenn man das Prinzip von Säen und Ernten im Kontext einer menschlichen Beziehung betrachtet wird klar, dass eine egoistisch motivierte Liebe kurzlebig und zerstörerisch ist, und eine selbstlose, wahre Liebe Bestand hat. Es ist eben nicht alles Liebe, was als Liebe bezeichnet wird. Dieses Prinzip Freiheit durch Verantwortung ist vor allem in den zwischenmenschlichen und besonders familiären Beziehungen von elementarer Bedeutung. Wenn sich der Mensch seiner Rolle, seiner Bestimmung und seiner Verantwortung nicht im Klaren ist, führt dies zu Unsicherheit, Verwirrung, Enttäuschung und Verbitterung in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die christliche Soziallehre kritisch hinterfragt

Im Mittelpunkt der christlichen Soziallehre steht die menschliche Person. Diese Stellung der Person beruht auf ihrer Gottesebenbildlichkeit und ihrem mit Vernunft und Freiheit gegebenen Vermögen, sich die Erde untertan zu machen, sowie sich durch Kulturwerte eine reichere Lebenserfüllung zu schaffen. Der Mensch ist dabei geleitet von der Selbstliebe mit dem Bestreben, für sich und die Seinigen zu sorgen. Wir sind gewohnt diese Selbstliebe das Eigeninteresse zu nennen. Die Nächstenliebe fordert, dass aus Eigeninteresse nichts getan wird, was das berechtigte Eigeninteresse anderer beeinträchtigt. Dieses geordnete Eigeninteresse ist ein natürliches Recht des Menschen. Die verantwortliche Selbstverwirklichung, getragen von der sittlichen Persönlichkeit, ist des Menschen erste Lebensaufgabe. Als Person ist der Mensch mit der Freiheit ausgestattet, die er zur Selbstverwirklichung braucht. Er ist natürlicherweise frei und existiert um seiner selbst willen. (Quelle: Kurz gefasste christliche Soziallehre von Univ.-Prof. Johannes Messner, Wien)

In anderen Worten, die christliche Soziallehre nimmt zwar Bezug zur Gottesebenbildlichkeit, definiert aber menschliches Handeln zweckorientiert, im Kontext von Nutzen, Eigeninteresse und Vorteilen. Sie beschäftigt sich nur mit individuellen Rechten. Dadurch wird das Bestreben des Menschen, seine inneren Kräfte, seinen Charakter und seine Beziehungsfähigkeit zu entwickeln, nicht berücksichtigt. Viele Konflikte sind keine Interessenskonflikte, sondern entstehen durch eine unreife, selbstsüchtige Haltung des Menschen. Eine Familie ist keine Interessensgemeinschaft, die von gemeinsamen Interessen lebt, sondern ist eine Bindungsgemeinschaft, die von selbstloser Liebe, wechselseitgem Vertrauen und der Bereitschaft in die Beziehungen zu investieren, lebt.

Die christliche Sexualethik gründet auf Geboten und Verboten

Fragen zu Sex, Geschlecht, sexuellen Handlungen und Verhalten in den menschlichen Beziehungen, füllen einen nicht geringen Raum der Schrift. Dabei ging es hauptsächlich darum herauszufinden, welche Art sexueller Aktivität von Gott unter welchen Umständen erlaubt war. Die Vorgehensweise bediente sich der Exklusion, denn in der Bibel ginge es meist um die implizite oder direkte Verurteilung bestimmter Sexualpraktiken, es ging um das, was nicht erlaubt war, z.B. Ehebruch(Ex 20,14; Deut 5,18); Sexualverkehr unter Männern, Inzest (Deut 22,30; Lev 18,6-18), Vergewaltigung.

Zum Zweiten bezieht sich die katholische Lehre zur Sexualität auf die Ehe. Allein die Ehe ist der wahre Ort der praktizierten Sexualität: „Die Geschlechtlichkeit ist auf die eheliche Liebe von Mann und Frau hin geordnet.  Die Geschichte von Tobias und Sarah (Tob 6,9 – 7,18) preist sexuelle Reinheit und verurteilt implizit die Lust. Jesus verbietet in der Bergpredigt nicht nur Ehebruch sondern jeden lustvollen Gedanken mit Nicht-Ehepartnern (Mt 5,27f). Die sexuellen Betätigungen in der Ehe mussten nach katholischer Lehre keusch sein, und nicht das Ergebnis der Lust. Außerdem mussten sie auf die Fortpflanzung ausgerichtet sein. Die katholische Lehre stellt fest, dass allein die Ehe der wahre Ort der praktizierten Sexualität ist. Allerdings wie der Mensch diesen „wahren Ort“ schaffen kann, drüber sagt sie sehr wenig aus. Die intimste aller Liebesbeziehungen zwischen einem Mann und einer Frau wurde bereits am Beginn der menschlichen Geschichte durch den Sündenfall zerstört. Darin liegen die Tragik und die Problematik der menschlichen Geschichte. Der Mensch hatte nie das Vorbild Wahrer Eltern, die zum Ebenbild Gottes geworden sind.

Da die Beziehung von Eltern und Kindern und die sexuelle Beziehung zwischen Mann und Frau geschichtlich so sehr belastet sind, erscheint es fast unmöglich für viele eine dauerhafte Beziehung aufzubauen. Das Problem einer Trennung und Scheidung ist sehr oft in der Beziehungsunfähigkeit zu suchen. Viele Menschen suchen den „richtigen“ Partner und wenn sie ihn gefunden haben, erwarten sie, dass er sie liebt. Wenn dieser zuerst „richtige“ Partner die Erwartungen nicht erfüllt, kommt es zur Enttäuschung und zur Trennung. Für ein Paar in Scheidung ist es dann wenig hilfreich zu hören, wie die katholische Morallehre besagt, dass die Ehescheidung ein schwerer Verstoß gegen das natürliche Sittengesetz ist. Dass die Trennung der Beziehung schon viel früher stattgefunden hat und die Scheidung nur mehr das Resultat eines langen, schleichenden Auflösungsprozesses war, wird meist nicht beachtet.

Die Theologie braucht ein tieferes Verständnis vom Wesen Gottes

In welcher Weise sollte die christliche Theologie sich weiterentwickeln?  Theologen sollten tiefer über die Gottesebenbildlichkeit des Menschen nachdenken und auf den eigentlichen Zweck der Religion eingehen. Religion heißt auf lat. religare bzw. religio (zurückbinden) oder lat. „religere“, das rücksichtsvolle Tun im Sinne der exakten Ausführung eines Rituals.

In der christlichen Theologie stehen der „richtige“ Glaube und die individuelle Erlösung im Mittelpunkt des Denkens, nicht aber die Beziehung zu Gott. Wenn man das Ziel und den Zweck eines religiösen Lebens im Begriff „religari“ – „zurückbinden“ begreift, dann wird die Frage nach der Beziehung zum Ursprung, zu Gott die zentrale Frage. Der Mensch wird in der katholischen Theologie vorwiegend als „armer Sünder“, als Opfer dargestellt, der vollständig auf die Barmherzigkeit und Gnade Gottes angewiesen und von ihr abhängig ist. Ein „gottgefälliges“ Leben ist damit eine wichtige Voraussetzung für einen Katholiken um in den „Himmel“ zu kommen. Genau genommen, demotiviert ein solches pessimistisches Menschenbild viele Menschen, da es Gott als „Mysterium“ lehrt und so ein Familienideal für den Menschen unerreichbar macht. Wenn Gott als ewiges „Mysterium“ des Glaubens sowieso unerreichbar ist und wir den „göttlichen Ansprüchen“ nie entsprechen werden können, wird der Mensch bald müde eine Beziehung zu suchen. Der Mensch ist mehr als ein Sünder! Wir sind Kinder Gottes mit dem Potential reife Elternschaft zu erlangen um damit Leben weitergeben zu können.

Christliche Theologen haben das Wesen Gottes meist sehr einseitig und auf unterschiedlichste Weise beschrieben; als gerechter Herrscher, als Richter, als Gott der Liebe und Barmherzigkeit oder als Mysterium des Glaubens. Wenn aber die biblische Aussage in Gen.1.27 zutrifft, dass der Mensch als Mann und Frau und zum Abbild Gottes geschaffen wurde, dann ist es nahe liegend, dass wir Gott als unsere Eltern begreifen und wahrnehmen können. Und indem wir Menschen diese Beziehung suchen, uns rück-verbinden, ist es möglich unsere Identität, welche im Ur-Bild seinen Ur-Sprung hat, völlig neu zu entdecken. Des weiteren wird sich unsere Perspektive, unser Weltsicht verändern. Wir entdecken dann plötzlich im Nächsten, den Bruder, die Schwester, den Vater, die Mutter, egal von welchem ethnischen und kulturellen Hintergrund jemand kommen mag, nach dem Motto: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar„.

Vom Individualrecht zu wahren Familienwerten

Das zweite christliche Gebot der Nächstenliebe spielt daher in der Familie als Keimzelle der Gesellschaft eine besondere Rolle. Die Familie ist der Ort, wo wahre Liebe wachsen und sich entfalten kann und soll. Liebe muss wachsen, beginnend von der kindlichen Liebe, der geschwisterlichen Liebe, hin zur Partner- und schließlich zur Elternliebe. Das menschliche Leben funktioniert nach den Prinzipien von Säen und Ernten, Wachstum und Wandel und „Freiheit durch Verantwortung“. Die Erfüllung eines solchen Ideals hängt weitgehend davon ab, wie der Mensch die Gesetze der Liebe und des Lebens erkennt und in sein Leben integriert. Wenn Mann und Frau in der Ehe einander ergänzen und sich als Abbild Gottes gegenseitig respektieren und ihre Kinder selbstlos lieben, erfüllen sie das höchste Ideal von Freiheit und Gleichheit.

Schlussfolgernd kann man sagen, dass der Schlüssel für eine Veränderung der Gesellschaft, aber auch, dass jeder in seinem Leben und seiner Familie einen Unterschied machen kann, in unserem Verständnis vom Wesen Gottes, als unsere gemeinsamen ursprünglichen Eltern liegt. Nur wenn es religiös motivierten Menschen wieder besser gelingt, gute und harmonische Familien zu bilden, werden christliche Werte und christliches Leben wieder attraktiver werden und die Gesellschaft entscheidend prägen.

Von Josef Gundacker