Pessimistischen Diskursen über „Lasten, Zerfall und Bindungsschwächen" setzt das Bundesfamilienministerium eine positive Sicht auf die Situation der Familie in der deutschen Gegenwartsgesellschaft entgegen: „Eine Beliebigkeit der Lebensformen oder eine Abkehr von der Familie lässt sich in unserer Gesellschaft nicht feststellen", die „Bindungslosigkeit" habe in den vergangenen Jahren nicht zugenommen (1). Zwar nehme der Anteil der Single-Haushalte zu, eine „wesentliche Ursache" hierfür sei jedoch die große Zahl verwitweter Frauen als Folge der Alterung der Gesellschaft (2).



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