Die Kehrseite der Sexuellen Bildung der Vielfalt

Stellungnahme des Familienforums zur Sexuellen „Bildung der Vielfalt“

Sexuelle Bildung ist wichtig, weil alle mehr über Sexualität wissen sollten, genauso wie über Politik und Kochen. – So lautet die Einleitung zu den „Basiskompetenzen Sexuelle Bildung“ des Vereins liebenslust* aus Graz.

Der Verein liebenslust* bezeichnet sich als Kompetenzzentrum für Sexuelle Bildung und Gesundheitsförderung und  ist der Sexualpädagogik der Vielfalt verpflichtet. Auf der Homepage des Vereines werden Workshops, Vorträge und Fortbildungsprogramme angeboten. Besonders stolz ist man auf das handgemachte Unterrichtsmaterial.

Unter Aufklärung für Kinder liest man auf der Homepage des Vereins:  „Kindliche Neugier – Körperlichkeit entdecken“. Sie probieren aus, was sich gut anfühlt, sie sind neugierig.  Wie reagieren die Kinder, wenn sie als „Eisbrecher“ eine bunte Vulva (weibliche Scheide) mit herausnehmbarer Klitoris und fröhlich bemalten Penissen sowie „Inter“ Genitalien aus Gips zum Spielen erhalten?  Werden die Kinder Achtung und Respekt empfinden oder werden ihre sexuellen Phantasien und Triebe angeregt? Werden sie die Materialien und in Folge auch ihre eigenen Geschlechtsteile würdevoll behandeln oder neugierig werden und es selber ausprobieren?

Liebenslust* will Kinder und Jugendliche aufklären, Unsicherheiten aufbrechen und Tabus zerstören! Die Frage stellt sich aber, sind so viele Mädchen in ihrer sexuellen Identität so unsicher, dass sie vor „Penisneid“ lieber ein Bub sein möchten? Und sind Buben wegen ihres „störenden Anhängsels“ verunsichert, dass sie lieber ein Mädchen sein möchten? Oder ist die bewusste Sexualisierung der Kinder Ziel und Programm des Vereines? Welchen Wert haben Liebe und Vertrauen, wenn Sexualität auf Ramsch-Niveau herabgestuft wird?

Wussten Sie: Wer TRANS sagt, muss auch CIS sagen! Und wer A wie AMORE sagt, muss auch B wie BLASEN sagen! – Dann sind Sie SEX positiv! Sind Sie immer noch der gleiche Mensch? Und wissen Sie, dass Sie immer noch eine Jungfrau sein könnten? Jungfräulichkeit wird nämlich meist heteronormativ gedacht. Heteronormativ bedeutet, dass davon ausgegangen wird, dass das Begehren von Männern und Frauen sich aufeinander bezieht (heterosexuell), und dass das der Norm entspricht. Anders ausgedrückt, wenn Sie noch keine homosexuelle, bzw. lesbische Beziehung hatten, sind Sie noch Jungfrau! Mehr sexuelle Un-Bildung finden Sie auf: https://www.liebenslust.at

Das Familienforum Österreich und viele befreundete Familien wenden sich entschieden gegen die Förderung solcher fragwürdiger Sexualerziehungsprogramme. Solche Programme dienen in keiner Weise einer würdevollen Sexualaufklärung, sondern leisten der Sexualisierung unserer Kinder Vorschub.